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Im Oktober 2014 startete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für vier Jahre geförderte Projekt „QuartiersNETZ“: Unter Einbeziehung und Beteiligung der Bevölkerung werden – exemplarisch für das ganze Ruhrgebiet und mithilfe digitaler Unterstützungsangebote – in vier sehr unterschiedlichen Stadtteilen Gelsenkirchens dauerhafte Quartiersnetzwerke aufgebaut, die ein gutes Leben bis ins hohe Alter im Stadtteil sichern sollen. Federführend verantwortlich für die Umsetzung in Gelsenkirchen ist das Generationennetz Gelsenkirchen e. V. Seitdem wird mit Tatkraft und Freude in den vier Stadtteilen Buer-Ost, Hüllen, Schaffrath/Rosenhügel und Schalke gemeinsam mit vielen Akteuren und Aktiven die Quartiersentwicklung (weiter) vorangetrieben. Zusätzlich zu den Konferenzen im Quartier, bei denen die Arbeit und Vernetzung vor Ort im Mittelpunkt steht, arbeiten stadtweite Arbeitsgruppen zu den Themen „Teilhabe“, Technikbegleitung und „Digitale Quartiersplattform“. Alle, die (noch) gern mitmachen wollen, sind jederzeit herzlich willkommen. Die Projektidee hat beim Wettbewerb „Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aus 78 eingereichten Vorschlägen neben fünf anderen den Zuschlag für eine Förderung erhalten.

 Am 27. Oktober 2014 startete das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung. Bis zur Jahreskonferenz im Oktober 2015 fanden allein 68 Stadtteilkonferenzen, Arbeitsgruppensitzungen, Dienstleister- und Koordinierungstreffen unter Einbeziehung vieler Akteure und der älteren Bevölkerung in den Gelsenkirchener Referenzgebieten (Buer-Ost, Hüllen, Schaffrath/Rosenhügel und Schalke) statt. Es gab fünf stadtweite Treffen in übergeordneten Arbeitsgruppen und die ersten technischen Prototypen wurden entwickelt.

Am 2. November 2016 fand im Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen die Jahreskonferenz QuartiersNETZ statt, auf der unter anderem die Quartiersplattformen vorgestellt wurden. Weitere Informationen zum Projekt: http://www.quartiersnetz.de Aktuelle Termine, die im Rahmen des Projektes in Gelsenkirchen stattfinden, werden auf dieser Internetseite unter der Rubrik Aktuelles/Termine angekündigt.
Am Mittwoch, 28. Oktober 2015, fand von 14 bis 18 Uhr im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen die Jahreskonferenz 2015 des Projektes „QuartiersNETZ – Ältere als (Ko-) Produzenten von Quartiersnetzwerken im Ruhrgebiet“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Markt der Ergebnisse, der über die wichtigsten Erkenntnisse der seit einem Jahr arbeitenden sieben Teilprojekte informierte und zum Mitdiskutieren einlud. Hier wurden auch die ersten technischen Prototypen vorgestellt. Die Präsentation der Auswertung der Fragebögen, die an alle über 50-Jährigen in den QuartiersNETZ-Gebieten Schaffrath/Rosenhügel, Hüllen, Buer-Ost und Schalke-Ost und -West, geschickt wurde, bildete den zweiten Konferenzschwerpunkt. In einer dreimonatigen Konzeptentwicklungsphase wurde die für die erste Phase des Wettbewerbs eingereichte Idee für die zweite Antragsphase weiter ausgearbeitet und konkretisiert. Hierzu fanden im Juni und Juli 2013 drei intensive Arbeitstreffen mit mehr als 200 Teilnehmenden statt. Neben den Wissenschaftler/-innen, Dienstleistern und Vertreter/-innen der Stadt bestimmten vor allem die interessierten Seniorinnen und Senioren mit ihren Anregungen und Ideen das Profil des Antrages. Ende August wurde der Antrag beim Ministerium eingereicht, am 8. Oktober 2013 präsentierte Oberbürgermeister Frank Baranowski das Projekt in Berlin. Am 21. Januar 2014 erhielt Gelsenkirchen die erfreuliche Nachricht, dass es den Zuschlag für die Projektförderung erhalten hat! Anschließend musste der Antrag den Vorgaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entsprechend überarbeitet werden. Nach der Bewilligung wird mit Tatkraft und Freude in vier ausgewählten Stadtvierteln (Buer-Ost, Hüllen, Schaffrath und Schalke-Ost) die QuartiersNETZ-Entwicklung umgesetzt werden.

 

 

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